. GUTE NACHRICHT: KOHLE-ELEKTRIZITÄT SINKT AUF LANGE SICHT - GESCHÄFT

Gute Nachricht: Kohle-Elektrizität sinkt auf lange Sicht

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Foto: John Norton über flickr

Für schmutzige Kohle, die größte Quelle der globalen Erwärmung des Landes, war es in letzter Zeit eine schlechte Zeit. Zunächst trat der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg auf und trug maßgeblich zur heftigen Beyond Coal-Kampagne des Sierra Clubs bei. Und jetzt kommt die Nachricht, dass der Anteil der Kohle an der US-Stromerzeugung im ersten Quartal 2011 den niedrigsten Wert seit mehr als 30 Jahren erreicht hat.
Die Energy Information Administration stellte fest, dass die Stromerzeugung aus Kohle nur 46 Prozent des inländischen Stroms ausmacht, ein Rückgang, der 6% unter dem Wert der ersten drei Monate des Jahres 2008 liegt.

"Der Rückgang des Anteils der Kohleerzeugung wird durch eine höhere Erzeugung ausgeglichen, die mit anderen Energiequellen, insbesondere Erdgas, betrieben wird."

Die Clean Air Task Force schätzt, dass die Verschmutzung durch bestehende Kohlekraftwerke in den USA 2010 voraussichtlich 13.200 vorzeitige Todesfälle zur Folge haben wird, ganz zu schweigen von 9.700 zusätzlichen Krankenhauseinweisungen und rund 20.000 Herzinfarkten.

Die Nachrichten über den Fall der Kohle sind jedoch nicht alle großartig. Die UVP prognostiziert, dass die Stromerzeugung aus Kohle in etwa den nächsten zwanzig Jahren um 25 Prozent zunehmen wird. Dieser Trend kann natürlich umgekehrt werden, wenn wir jetzt entschlossen handeln, um die große Energiewende zu sauberer Energie zu beschleunigen.

Die UVP untersuchte auch die Gaspreise und berichtete, dass:

Der durchschnittliche monatliche Einzelhandelspreis für Normalbenzin sank von 3, 91 USD pro Gallone im Mai auf 3, 65 USD pro Gallone im Juli. Dies ist auf den Rückgang der Rohölpreise von ihrem Höchststand im April und eine Erholung von unerwarteten Raffinerieausfällen zurückzuführen. Die prognostizierten Benzinpreise für Normalbenzin betragen im dritten und vierten Quartal 2011 durchschnittlich 3, 58 USD pro Gallone bzw. 3, 44 USD pro Gallone und liegen damit etwa 6 Cent pro Gallone unter den Prognosen des Vormonats.