. INDIEN WILL MEHR BIOKRAFTSTOFFE, DOCH DAS ANGEBOT UND DIE VERSCHLUNGENEN STEUERGESETZE BEHINDERN DIE BEMÜHUNGEN - GESCHÄFT

Indien will mehr Biokraftstoffe, doch das Angebot und die verschlungenen Steuergesetze behindern die Bemühungen

Zuckerrohr-LKW-Foto

Foto: Erin Collins über flickr

Angesichts der jüngsten Auseinandersetzungen um den kalifornischen Standard für kohlenstoffarme Kraftstoffe und den US-amerikanischen Standard für erneuerbare Kraftstoffe ist es erfreulich, dass die Bemühungen anderer Nationen zur Förderung von Biokraftstoffen auch nicht ganz reibungslos verlaufen. Indien hatte das Mandat festgelegt, ab Oktober 2008 sämtliches Benzin mit 10% Ethanol zu mischen, doch Lieferengpässe und zwischenstaatliche Steuerstrukturen behindern die Bemühungen: Steigende Zuckerrohrpreise machen Ethanol zu teuer
Zuckerrohr ist das beliebteste Ausgangsmaterial für Ethanol in Indien. als die Preise für Zuckerrohr in diesem Jahr um 40-50% stiegen, stellten die Hersteller fest, dass die Herstellung von Ethanol aus dem Zuckerrohr nicht so rentabel war, wie sie gehofft hatten, und es schwierig war, genug zu produzieren, um das vorherige Mandat zu erfüllen 5% Ethanolmischung.

Bundesregierung könnte gegen Doppelbesteuerung vorgehen
Hinzu kommen restriktive zwischenstaatliche Steuergesetze, die eine mehrfache Besteuerung von Ethanol zur Folge haben. Dies betrifft insbesondere Staaten, die kein Zuckerrohr produzieren und den Erfolg des Beimischungsmandats weiter beeinträchtigen. Um dieses Problem zu lösen, kann das Parlament eine Bundesumsatzsteuer von 4% auf Waren erheben, die als besonders interessant für den zwischenstaatlichen Handel eingestuft wurden.

via: Cleantech, The Economic Times
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