. DIE ZUKUNFT DER MEGACITIES: WIE DICHT IST DICHT GENUG? - GESCHÄFT

Die Zukunft der Megacities: Wie dicht ist dicht genug?

über Internet-Design-Architektur

Lloyd hat sich zuvor mit dem Zusammenhang zwischen städtischer Dichte und Fahrgewohnheiten befasst, ist jedoch auch zu dem Schluss gekommen, dass Städte mittlerer Dichte oft nachhaltiger sind als Städte mit hoher Dichte. Diese Debatte scheint sich wieder zu verschärfen. George Monbiot plädiert für strenge Planungsgesetze, kompakte Städte und hohe Dichte. David Boyle von der New Economics Foundation schlägt vor, dass Monbiot alles falsch macht, und die mittlere Dichte ist der richtige Weg:

Erstens sind die Belege für den Energieverbrauch und die Energiedichten bei weitem nicht so eindeutig, wie er vorschlägt. Sehr niedrige Dichten wie in Los Angeles bedeuten einen hohen Energieverbrauch, aber auch sehr hohe Dichten wie in New York und Tokio. Das Spektrum zwischen diesen macht sehr wenig Unterschied.

Zweitens müssen zukünftige Städte für ihren eigenen Bedarf sorgen, Wasser anbauen und Abfall als Rohstoff für neue Industrien nutzen. Beide Aktivitäten erfordern Platz. High Density Living bedeutet, die Lebensmittel jeden Morgen zu transportieren und die Abfälle jede Nacht zu entsorgen. Es ist altes wirtschaftliches Denken.

Drittens braucht der menschliche Geist die Natur. Unsere geistige Gesundheit erfordert Zugang zu Bäumen und wachsenden Dingen. Städte mit hoher Dichte sind ein Rezept für Wahnsinn für die Armen. Das ist auch nicht nachhaltig.