. UNTERWASSERFOTOGRAF UNTERSTÜTZT DEN MEERESSCHUTZ MIT NEUEM BUCH - WISSENSCHAFT

Unterwasserfotograf unterstützt den Meeresschutz mit neuem Buch

Lumonus Meer
Richard Salas

Der Unterwasserfotograf Richard Salas sammelt mit dem Verkauf seines neuesten Buches Luminous Sea Geld für die Ocean Foundation. Das Buch ist das dritte in einer Trilogie, die sich mit dem Leben im Pazifischen Ozean befasst und sich auf Gewässer entlang der Küsten Kanadas und Alaskas konzentriert.

»Hier geht es mehr um die Schönheit des kalten Wassers«, sagte Salas zu TreeHugger. »So viele Leute denken, weil das Wasser kalt ist, weil es dunkel ist, weil es nicht wirklich gut sichtbar ist, dass dort kein Leben ist. Das Gegenteil ist der Fall. «

Das erste Buch, "Sea of ​​Light", untersucht die kalifornischen Kanalinseln. "Blue Visions" ist das zweite Buch und folgt der Pazifikküste von Mexiko bis zum Äquator. Unterwasserfotografie von Richard Salas

© Richard Salas

Salas war als Kind fasziniert von den Gezeitenbecken am Laguna Beach, was eine lebenslange Liebe zum Meer auslöste. Später lernte er Tauchen, was ihn wiederum zur Unterwasserfotografie führte und ein Stipendium für die Arbeit bei Ernest H. Brooks gewann.

Salas, der seit 35 Jahren als Werbefotograf tätig ist, sagt, dass die Arbeit unter Wasser eine einzigartige Reihe von Herausforderungen darstellt. »Du kommst unter Wasser und hast nur eine bestimmte Zeit, weil du nur eine bestimmte Luftmenge hast«, sagte er. Du musst zuerst ein guter Taucher sein. Sie müssen sich Sorgen um Ihren Luftverbrauch und Ihren Auftrieb machen

Doch die Herausforderungen zahlen sich aus. Im Januar konnte er nach 11-stündigem Tauchen einen 9-Fuß-Pazifik-Tintenfisch fotografieren. »Sie sind nachtaktive Tiere, aber gelegentlich können Sie feststellen, dass sie herumlaufen«, sagte Salas. »Da runterzugehen und einfach da zu sitzen, in 43 Grad Wasser, macht wirklich keinen Spaß. Es ist wirklich sehr, sehr kalt, und Sie wissen nicht, wann der Tintenfisch herauskommt oder ob er herauskommt. «

Unterwasserfotografie von Richard Salas

© Richard Salas

Dem Fotografen gefiel es besonders, Bilder von stellaren Seelöwen aufzunehmen, die sich als sehr freundlich erwiesen. »Zuerst halten sie sich irgendwie auf Distanz, und dann überprüfen sie die Situation«, sagte Salas. »Und dann kommen sie einfach voll drauf.« Seelöwen benutzen ihren Mund, um etwas zu erforschen, und einer steckte Salas den Kopf in den Mund. »Sie sind mächtige Tiere, so dass sie wirklich Schaden anrichten können, aber sie sind nur neugierig und sie sind so etwas wie 700-Pfund-Welpenhunde, die herumschwimmen.«

Unterwasserfotografie von Richard Salas

© Richard Salas

Salas sammelt Geld für die Veröffentlichung des Buches mit einer Indiegogo-Kampagne und wird 50 Prozent der zukünftigen Gewinne des Buches an die Ocean Foundation spenden.