. USA SOLLTEN AUF EIN MORATORIUM FÜR DAS FISCHEN VON ROTEM THUN DRÄNGEN, SAGEN NATURSCHUTZGRUPPEN - WISSENSCHAFT

USA sollten auf ein Moratorium für das Fischen von Rotem Thun drängen, sagen Naturschutzgruppen

Foto von Rotem Thun

Foto: Jos Antonio Gil Mart nez

TreeHugger hat die Notlage des Roten Thuns mehrmals behandelt und in Kürze fressen Menschen sie vom Aussterben: Die Laichpopulation des Westatlantischen Roten Thuns ist in den letzten 40 Jahren um 80% zurückgegangen.

In dem Bestreben, etwas gegen diesen traurigen Zustand zu unternehmen, treffen sich in dieser Woche die Naturschutzgruppen Oceana, Greenpeace und das Blue Ocean Institute auf der zweijährlichen Tagung der Internationalen Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik in Marrakesch die Vereinigten Staaten auffordern, ein vollständiges Moratorium für den Fang von Rotem Thun im gesamten atlantischen Becken durchzusetzen.

In einem Brief an die Sekretäre für Handel, Inneres und Staat gaben die Gruppen folgende Empfehlungen ab: Das Minimum: Quoten reduzieren, Nahfischen in Laichgebieten sofort

1) die derzeitige Quote für Roten Thun aus dem Westatlantik auf 1.500 Tonnen senken; und 2) eine sofortige Schließung aller bekannten Laichgründe für Roten Thun zu erwägen, zumindest während bekannter Laichperioden. Diese Maßnahmen sind das absolute Minimum, das durchgeführt werden muss, wenn die Bevölkerung eine realistische Hoffnung auf eine Erholung haben soll. Wenn keine strengen Maßnahmen festgelegt werden, argumentieren die Gruppen, dass die Art bald als gefährdet gemäß dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES) "rot gelistet" werden könnte.

Die Gruppen fordern die ICCAT auf, tätig zu werden, weil sie als einzige internationale Einrichtung den Fang von Rotem Thun atlantisch einschränken kann.

Was kann ich machen?
Da der Rote Thun bei weitem nicht die einzige Art ist, die von Überfischung bedroht ist, sollten Sie beim Verzehr von Fisch darauf achten, dass alle Fische aus nachhaltig bewirtschafteten Fischbeständen stammen. Eine Reihe von Organisationen stellt brieftaschengroße nachhaltige Fischkarten her, auf denen aufgeführt ist, welche Arten zu meiden sind und welche die bessere Wahl sind.

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