. WIR SEHEN ALLMÄHLICH HINWEISE DARAUF, DASS SICH DIE ZIRKULATION IN DEN OZEANEN ÄNDERT: INTERNATIONAL POLAR YEAR DIRECTOR - WISSENSCHAFT

Wir sehen allmählich Hinweise darauf, dass sich die Zirkulation in den Ozeanen ändert: International Polar Year Director

schmelzendes Meereis Foto

Foto: IPY

Im letzten Jahr haben wir zunehmend Anzeichen dafür gesehen, dass die Auswirkungen des Klimawandels sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis schneller eintreten als vorhergesagt. Als eine Art Jahresrückblick hat das Internationale Polarjahr den Stand der Polarforschung 2007-2008 veröffentlicht. Wenn Sie TreeHuggers Berichterstattung über den polaren Klimawandel verfolgt haben, ist einiges davon bekannt, aber hier sind einige Ergebnisse von IPY: Antarktis, Grönland schmilzt zunehmend
Die grönländischen und antarktischen Eisdecken verlieren an Masse und tragen zum Anstieg des Meeresspiegels bei. Die Erwärmung in der Antarktis ist weitaus weiter verbreitet als bisher angenommen. Auch die Eisverlustrate in Grönland scheint zuzunehmen.

Die Forscher fanden auch heraus, dass in der Arktis in den Sommern 2007 und 2008 die Mindestmenge an Meereis das ganze Jahr über auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen vor 30 Jahren gesunken ist. IPY-Expeditionen verzeichneten auch in der Arktis eine beispiellose Treibeisrate. Aufgrund der globalen Erwärmung haben sich Arten und Ausmaße der Vegetation in der Arktis verändert, was sich auf Weidetiere und die Jagd auswirkt.

Erfrischung des antarktischen Grundwassers
Die globale Erwärmung wirkt sich auf die Antarktis in bisher nicht identifizierter Weise aus: Im Südpolarmeer kommt es zu einer überdurchschnittlichen Erwärmung. Die Erfrischung des Grundwassers in der Nähe der Antarktis, die auf die dortige erhöhte Eisschmelze zurückzuführen ist, könnte die Zirkulation des Ozeans beeinträchtigen.

IPY-Direktor David Carlson wurde von AFP mit den Worten zitiert:

Wir bekommen allmählich Hinweise auf Veränderungen in der Ozeanzirkulation, die sich dramatisch auf das globale Klimasystem auswirken werden.

Moderne Tiefsee-Kraken-Vorfahren leben noch im südlichen Ozean
Es gibt noch einige andere interessante Forschungsergebnisse aus dem IPY: Viele der heutigen Tiefseekraken stammen von weit verbreiteten Vorfahrenarten, die noch im Südpolarmeer leben. Nordatlantische Stürme sind die Hauptquelle für Wärme und Feuchtigkeit in den Polarregionen. Der Südpolarmeer hat ein viel bunteres und vielfältigeres Lebensspektrum als zuvor identifiziert, wobei einige Arten als Reaktion auf die globale Erwärmung auf dem Vormarsch sind.

Lesen Sie den vollständigen IPY-Bericht: Der Stand der Polarforschung
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